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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Weihnachtliches Ambiente zieht ein...

Ich habe mich dieses Jahr nicht ganz getraut, die Weihnachtskugeln unter die Glasglocke zu packen. Musste ich doch immer damit rechnen, dass das Töchterlein da mal neugierig nachschauen möchte. Dieses Kind überrascht mich momentan täglich mit neuen Dingen, die sie plötzlich kann...

Deshalb dachte ich, ich hänge die Kugeln mal auf. 
"Nicht wirklich originell" wird der geschätzte BlogleserIn sich denken. 
Wie wahr. 
Aber was wenn ich sage, dass ich den Baumschmuck an einen Bilderrahmen gehängt habe? 
"Schon besser", nickt der Blogleser zufrieden, "gibt's davon auch Bilder?" 
Klar doch! 
Voilà:



Den Rahmen habe ich vor Wochen im Brocki leer gekauft und weiss angemalt. Der herzliebste Göttergatte hat dann die Bespannung übernommen. Es sind noch ein paar Lücken dazwischen, denn ich hoffe auf die ein oder andere Weihnachtskarte, die ich dann dort gerne aufhängen möchte. Ich erfreue mich sehr an dieser Deko, besonders weil sie auch in kindersicherer Höhe angebracht wurde. 

Was allerdings mittlerweile ein liebgewonnener Standard geworden ist, ist die Schneeflöckchen-Lichterkette. Dieses Jahr mit silbernen Diamanten. (Sorry für die Qualität, ist ein Handybild.)




Donnerstag, 28. November 2013

2. Geburtstag: Eulen und vier Kuchen

Bevor jetzt alles in weihnachtlicher Vorfreude versinkt, möchte ich noch kurz die Geburtstagsfeier der weltbesten Tochter rekapitulieren. Vor zwei Wochen fühlte sich alles noch herbstlicher an. Da habe ich es ausgenutzt, dass noch ich diejenige bin die das Geburtstagsthema aussuchen darf, bevor wir wahrscheinlich in den nächsten Jahren in Franchise- & Filmgeburtstagswelten abdriften werden. Die Kleine orientiert sich schon früh an den aktuellen Trends, steht sie doch momentan total auf Eulen ("Uhuuuuu!!"). Also wurde die ganze Party in ein Eulenthema getaucht: 





Immer gut, besonders wenn viele Kinder dabei sind: Essbare Deko auf dem Tisch... Und jedes Kind durfte sich am Schluß als Erinnerung eine Eule aussuchen. (Manch eine Mama hat sich auch noch eine ausgesucht.)

Da sie unter der Woche, und dazu noch an einem Kita-Tag, Geburtstag hatte, mussten mehrere Kuchen her. Einer für die Kita:

ganz klassisch: Marmorkuchen (nach Johan Lafer und unscharf
da Handyfoto)

Einer für die anschließende Feier im kleinen Kreis zuhaus:

Orangencharlotte (nach Johan Lafer) 
Und zwei für die Geburtstagsparty:

Dreifachschoko-Eulenkuchen

Apfel-Galette mit Washi-Wimpelkette

Am Tag nach der Party kam dann die große Weihnachtsexplosion im Hause Marmeladenherz, dazu bald mehr...!

Freitag, 25. Oktober 2013

Erzählende Wundersteine (DIY)

Manche Projekte sind nie restlos abgeschlossen. So wie dieses hier, aber das ist auch gut so: Es geht um Erzählsteine. 
Jedes, und ich meine wirklich JEDES Kind sollte einen Satz Erzählsteine haben. Es müssen nicht drei Dutzend sein. Eine Handvoll reicht. Und ab und zu kommen ein paar neue dazu, werden getauscht, gefunden oder verloren. 
Erzählsteine sind toll, weil sie haptisch erlebbar sind. Sie liegen schwer in der Hand, sie sind kühl, -fast- unkaputtbar. Sie können gestapelt und (um)geworfen werden, rumgetragen, hin- und umgelegt, umgedreht und vorgezeigt werden. Sie können alleine oder mit einer Klasse bespielt werden. 

Pferdchen, erzähl mir was! 
Sie regen die Phantasie nicht an, denn davon haben Kinder wahrlich mehr als genug. Sie kanalisieren die Phantasie, sie helfen, Phantasie raus zu lassen, aus dem großen Gewirr eine (kleine?) Geschichte zu machen. Sie helfen beim Erzählen, geben eine Richtung vor und machen dann doch wieder jede unerwartete Wendung mit. Sie fördern das Spielen, die Kreativität, den Wortschatz, das Sprechen, Erzählen, sie machen Sinn und Unsinn und noch so vieles mehr. 
Erzählen ist eines der fundamentalsten Kommunikationsmethoden des Menschen. Lange bevor gemalt, geschrieben, gemorst, gesimst, getwittert oder gar gebloggt wurde, wurde schon erzählt. Von Jung und Alt, wahr oder erfunden, ums Feuer oder das erlegte Mammut sitzend, solange es Kommunikation gibt, gibt es Erzählungen.

Wer fliegt mit dem Flugzeug? Wohin? Warum? Mit wem? 
Und das Beste ist: Man kann sie ganz famos im Urlaub erschaffen. Sofern man an einem See- oder Meeresufer mit Steinen urlaubt. Dann sucht man sich schöne, möglichst flache Steine, die gut in Kinderhände passen. Zuhause angekommen sucht man sich aus Werbung, Katalogen, dem Internet, der eigenen Imagination, Bilder und bringt diese auf den Stein. Ich habe die Bilder aus einem Einrichtungskatalog herausgesucht und dann zu jedem Bild den passenden Stein oder auch zu jedem Stein das passende Bild gesucht. (Das hat etwas sehr Meditatives an sich.) Dann habe ich die Bilder mit Spezialkleister auf den Stein gepinselt und trocknen gelassen. Eigenlicht hätte ich gedacht, dass das reicht. Aber das Kind hat die Steine heftigst bespielt und tolle Stories in ihrer eigenen, mir nicht geläufigen Sprache erzählt, dass sie sich schon bald etwas abgenutzt wiederfanden. Man hätte also von vorneherein noch eine schützende Schicht Klarlack drüberpinseln sollen. Da Mama sowas aber in ihrem gigantomanischen Bastelvorrat nicht hat (tss-tss-tss) hat sie ganz schnöde durchsichtigen Nagellack genommen. Tuts genauso. Und nun glänzen sie wie neu. Wer gut malen kann kann die Steine natürlich auch gleich selbst mit phantasievollen Bildern bemalen. Ich bin mehr der Copy-paste-Typ, aber das ist völlig ok. Geliebt und im selbstgenähten Säckchen herumgeschleppt, werden sie trotzdem. 

Erzählsteine, erster Satz. 

Und warten schon auf viele viele weitere, tolle neue Geschichten, die noch nicht erzählt wurden.

Samstag, 23. März 2013

Auffrischungskur für Moppe

Moppe, die Universalkommode vom alten Schweden, die in jedem Haushalt mehrfach zu finden ist, steht natürlich auch bei uns rum. 
"Ur-Moppe": Die Kommode in
ihrer ursprünglichen Form

Das Modell, das ich mit in die Ehe gebracht habe, beherbergt schon seit Jahr und Tag die heilige Trinität weiblichen Schnickschnacks: Schmuck, Schminke, Accessoires.

Gleich nach dem Kauf dieses Organisations- & Verstauungswunders in Kiel vor gefühlten 100 Jahren, habe ich ihn von meiner Freundin bemalen lassen. Das Ziel war, so einen orientalischen Touch rüber zu bringen. Zu Studienzeiten waren diese hippieinspirierten Motive ja möglicherweise noch entschuldbar, mittlerweile aber passt es weder zu meinem Stil, noch -und das ist viel wichtiger - gefällt es mir. Deshalb habe ich spontan beschlossen, das Problem anzugehen. Kurzerhand wurden sechs Stoffreste zusammengesucht und daraus mit Hilfe von Sprühkleber ratzfatz ein "Moppelifting" durchgeführt. (Es hat länger gedauert, den Uhu-Sprühkleber von meinen Fingern wegzukriegen, als die Fronten zu bekleben.) 
Vorher: Moppe Version 1.0 (alt)

Das Ergebnis gefällt mir sehr und erfreut mich bei jedem Badbesuch aufs Neue. Sollte es mir mal nicht gefallen, ist der Stoff schnell durch einen neuen ersetzt. Besser und unkomplizierter geht's kaum!


Nachher: Moppe Version 2.0 (neu) 

Sonntag, 4. November 2012

Pimp my Kinderschrank

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch der ganz baldige 1. Geburtstag vom Töchterlein. Das ist natürlich eine Riesensache für mich Planungsfanatikerin. (Ich sag nur, Listen über Listen schreiben...)

Ein Projekt im Zusammenhang mit dem Kindesgeburtstag ist es, das Zimmer des kleinen Menschen endlich mal seiner Bestimmung zuzuführen. Bisher war dieser Raum hauptsächlich die Abstellkammer, ein Refugium für noch immer unausgepackte Umzugskisten. Das soll sich bis zum Kindesehrentage ändern. Ich bin aber nicht sicher, ob das klappt, denn es ist noch sooo viel zu tun! Das Tolle ist, ich kann einen ganzen Raum von Null auf einrichten! Da hab ich mir natürlich in den unendlichen WWWeiten viel Inspiration geholt, mal sehn ob meine Pläne alle aufgehen und realisierbar sind. Bei einigen Dingen bin ich auf die Hilfe des ABEM (AllerBesten EheMannes) angewiesen. So auch bei dem Projekt namen "Pimp my Kleiderschrank".
Dieser Kleiderschrank hat mich schon sehr lange, schon während meines Studiums begleitet. Ist so ein Ultraleichtmodell vom alten Schweden. Wände, Decke und Boden sind aus Kunststoffwellpappe, das ganze Ding ist an sich wirklich nicht mal die 50 Euro wert, die es damals gekostet hat. (Wobei ich es gebraucht für nen Zwanni gekriegt habe!) Mittlerweile ist Kollege "Vestby" gar nicht mehr im Sortiment. So, sieht das gute Stück offiziell aus, welches jahrelang -fast- meine gesamte Garderobe beherbergt hat:
Als wir dann irgendwann einen antiken Nussholzschrank erbten, musste Vestby in den Keller und wir wollten ihn immer loswerden, waren aber zu faul um ihn irgendwo anzupreisen. Was für ein Glück! Denn nun wird er für seine neue und wie ich befürchte auch letzte Aufgabe bereit gemacht: Als Kinder(kleiderundsoweiter)schrank.
Da dieser Schrank auf marmeladenherzigen Grund steht, wird er natürlich standesgemäß aufgehübscht. Zunächst wurde -auch schon zu Studienzeiten- dieser weisse Hauch von Nichts, der den Schrankinhalt gegen äußere Einflüsse schützen soll (ähm, wie denn das bitte?!) durch ein robusteres und etwas farbfreudigeres Modell ausgetauscht, nämlich durch einen Duschvorhang, ebenfalls Marke alter Schwede.
Dann hat der ABEM die Böden, die auch aus diesen Plastikwellen sind und die nach dem Beladen mit mehr als 3,45 T-Shirts schnellstens durchhingen, mit Holz verstärkt. Zudem kam ein Regal Marke Ivar (uralter Schwede) aus den Studienzeiten des ABEM zum Einsatz, da ein Kinderschrank mehr Ablage- und weniger Aufhängplatz braucht.
Und last but not least die Krönung des Ganzen: In der Wäschetruhe meiner Großmutter (ja, sowas gibt es bei uns wirklich noch!) habe ich eine riesige Menge alten Bettwäschestoff gefunden. Mit diesem und unter Zuhilfenahme einer stattlichen Anzahl von Klammern haben wir den Schrank innen bezogen.
Man sehe und staune:
Vorher

Schritt 1: Rückwand

Schritte 2 & 3: Seiten

Schritt 4: Decke

Nachher
(Schritt 5: Inneneinrichtung & Vorhang)
Jetzt gilt es dann Kisten für das Regal zu bespannen, in die dann die Babysachen hineinkommen. Aber momentan sind ihre Sachen noch im Wickeltisch verstaut, das hat also noch ein wenig Zeit. 
Es gibt noch ganz viel andere, wichtigere Dinge im Kinderzimmer. Davon jeweils mehr nach der Fertigstellung. Nur soviel: Die gerahmten Bilder sind schon bereit, um aufgehängt zu werden!

Nicht nur im Kinderzimmer wird gearbeitet, auch sonst bringt so ein erster, eigener Kindergeburtstag meine Kreativität in Schwung. 
Die Einladungen für die drei kleinen Freunde der Maus (man nennt sie auch "Charlies Angels") sind auch schon genäht und verschickt:


Mal sehen ob und was uns der Sonntag noch an Vorbereitungen zulässt!

Montag, 7. Mai 2012

Mobiles am Kreativwochenende: Strandgut & Wolke

Dieses Wochenende waren wir zur Abwechslung mal wieder zuhaus, was wirklich sehr gut getan hat, nach den letzten Wochen des vielen unterwegs Sein. Alle Familienmitglieder haben es auf ihre Art genossen, das kleine durch extensives Schlafen, die großen durch Basteln. 
Jawohl geschätzte Leserschaft, Sie lesen richtig. Basteln. Jetzt sind wir da gelandet. Bei all dem Spott, den ich Bastlern jahrelang entgegengebracht habe...jetzt hat es mich auch erwischt. Ich entschuldige dies damit, dass es fürs Kind ist. Der weltbeste Ehemann hing mit drin. Ihr wisst schon, wegen "Ring-am-Finger" und so... :-)

Das erste Projekt war ein Strandgutmobile, gemacht aus am roten Meer während unserer Hochzeitsreise in Jordanien (ein paar Fotos dazu gibts hier) gesammeltem Muscheln & Korallen, aufgehängt an Treibholz aus dem hiesigen eidgenössischen See. Zu diesem Zweck wurde die ehegattliche Werkzeugsammlung erweitert (Amnesty International kann zurückgepfiffen werden: es ging ihm nicht schlecht bei diesem Basteltermin) und dann damit gebohrt, dass der Muschelkalk nur so spritzte. Und während Papa sich an seinem neuen Spielzeug erfreute, konnte Mama die Inkarnation der Bastelgeräte in Betrieb nehmen: Die Heissklebepistole. Wie der Name schon sagt, heiss (kann aufs Sicherste bestätigt werden) und klebrig (auch da, heftiges Kopfnicken). Ich nenne sie "Gina". (Da nicht ganz jugendfrei, gebe ich nähere Erklärungen zur Namensfindung gerne auf persönliche Nachfrage.)
Nun, da es geschafft ist, dreht sich unser Besitztum luftig fröhlich im Esszimmer. Dies aber nur temporär, bis zur endgültigen Fertigstellung des Kinderzimmers.


Gina + Strandgut

Das neueste Mitglied der Werkzeugsammlung...

... bohrt perfekte Löcher!

Das Ergebnis



Das zweite ist ein vergleichsweise einfaches Projekt, was ich bei Pinterest gesehen hatte und gerne nachgemacht habe. War wirklich ziemlich einfach. Aus Filz, Pappe, Watte und ein wenig Bindfaden war die Wolke ruck-zuck hergestellt. Die darf sogar schon im Kinderzimmer die Wand zieren. 
Besonders gelungen finde ich den dramatischen Schwung in der Wolkenwatte: 

Kinderzimmerwandverschönerung: Wolke

Die Tropfen wurden nur deshalb so schön gleichmäßig, weil ich -faul & bequem wie immer- vorgeschnittene Filzblumen zerschnitten habe:


Von all diesem Gebastel muss ich mich jetzt erstmal wieder erholen. Und den Kleber entfernen, von all den Stellen, die Gina unerklärlicherweise erreicht hat...