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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Weihnachtliches Ambiente zieht ein...

Ich habe mich dieses Jahr nicht ganz getraut, die Weihnachtskugeln unter die Glasglocke zu packen. Musste ich doch immer damit rechnen, dass das Töchterlein da mal neugierig nachschauen möchte. Dieses Kind überrascht mich momentan täglich mit neuen Dingen, die sie plötzlich kann...

Deshalb dachte ich, ich hänge die Kugeln mal auf. 
"Nicht wirklich originell" wird der geschätzte BlogleserIn sich denken. 
Wie wahr. 
Aber was wenn ich sage, dass ich den Baumschmuck an einen Bilderrahmen gehängt habe? 
"Schon besser", nickt der Blogleser zufrieden, "gibt's davon auch Bilder?" 
Klar doch! 
Voilà:



Den Rahmen habe ich vor Wochen im Brocki leer gekauft und weiss angemalt. Der herzliebste Göttergatte hat dann die Bespannung übernommen. Es sind noch ein paar Lücken dazwischen, denn ich hoffe auf die ein oder andere Weihnachtskarte, die ich dann dort gerne aufhängen möchte. Ich erfreue mich sehr an dieser Deko, besonders weil sie auch in kindersicherer Höhe angebracht wurde. 

Was allerdings mittlerweile ein liebgewonnener Standard geworden ist, ist die Schneeflöckchen-Lichterkette. Dieses Jahr mit silbernen Diamanten. (Sorry für die Qualität, ist ein Handybild.)




Freitag, 25. Oktober 2013

Erzählende Wundersteine (DIY)

Manche Projekte sind nie restlos abgeschlossen. So wie dieses hier, aber das ist auch gut so: Es geht um Erzählsteine. 
Jedes, und ich meine wirklich JEDES Kind sollte einen Satz Erzählsteine haben. Es müssen nicht drei Dutzend sein. Eine Handvoll reicht. Und ab und zu kommen ein paar neue dazu, werden getauscht, gefunden oder verloren. 
Erzählsteine sind toll, weil sie haptisch erlebbar sind. Sie liegen schwer in der Hand, sie sind kühl, -fast- unkaputtbar. Sie können gestapelt und (um)geworfen werden, rumgetragen, hin- und umgelegt, umgedreht und vorgezeigt werden. Sie können alleine oder mit einer Klasse bespielt werden. 

Pferdchen, erzähl mir was! 
Sie regen die Phantasie nicht an, denn davon haben Kinder wahrlich mehr als genug. Sie kanalisieren die Phantasie, sie helfen, Phantasie raus zu lassen, aus dem großen Gewirr eine (kleine?) Geschichte zu machen. Sie helfen beim Erzählen, geben eine Richtung vor und machen dann doch wieder jede unerwartete Wendung mit. Sie fördern das Spielen, die Kreativität, den Wortschatz, das Sprechen, Erzählen, sie machen Sinn und Unsinn und noch so vieles mehr. 
Erzählen ist eines der fundamentalsten Kommunikationsmethoden des Menschen. Lange bevor gemalt, geschrieben, gemorst, gesimst, getwittert oder gar gebloggt wurde, wurde schon erzählt. Von Jung und Alt, wahr oder erfunden, ums Feuer oder das erlegte Mammut sitzend, solange es Kommunikation gibt, gibt es Erzählungen.

Wer fliegt mit dem Flugzeug? Wohin? Warum? Mit wem? 
Und das Beste ist: Man kann sie ganz famos im Urlaub erschaffen. Sofern man an einem See- oder Meeresufer mit Steinen urlaubt. Dann sucht man sich schöne, möglichst flache Steine, die gut in Kinderhände passen. Zuhause angekommen sucht man sich aus Werbung, Katalogen, dem Internet, der eigenen Imagination, Bilder und bringt diese auf den Stein. Ich habe die Bilder aus einem Einrichtungskatalog herausgesucht und dann zu jedem Bild den passenden Stein oder auch zu jedem Stein das passende Bild gesucht. (Das hat etwas sehr Meditatives an sich.) Dann habe ich die Bilder mit Spezialkleister auf den Stein gepinselt und trocknen gelassen. Eigenlicht hätte ich gedacht, dass das reicht. Aber das Kind hat die Steine heftigst bespielt und tolle Stories in ihrer eigenen, mir nicht geläufigen Sprache erzählt, dass sie sich schon bald etwas abgenutzt wiederfanden. Man hätte also von vorneherein noch eine schützende Schicht Klarlack drüberpinseln sollen. Da Mama sowas aber in ihrem gigantomanischen Bastelvorrat nicht hat (tss-tss-tss) hat sie ganz schnöde durchsichtigen Nagellack genommen. Tuts genauso. Und nun glänzen sie wie neu. Wer gut malen kann kann die Steine natürlich auch gleich selbst mit phantasievollen Bildern bemalen. Ich bin mehr der Copy-paste-Typ, aber das ist völlig ok. Geliebt und im selbstgenähten Säckchen herumgeschleppt, werden sie trotzdem. 

Erzählsteine, erster Satz. 

Und warten schon auf viele viele weitere, tolle neue Geschichten, die noch nicht erzählt wurden.

Samstag, 23. März 2013

Auffrischungskur für Moppe

Moppe, die Universalkommode vom alten Schweden, die in jedem Haushalt mehrfach zu finden ist, steht natürlich auch bei uns rum. 
"Ur-Moppe": Die Kommode in
ihrer ursprünglichen Form

Das Modell, das ich mit in die Ehe gebracht habe, beherbergt schon seit Jahr und Tag die heilige Trinität weiblichen Schnickschnacks: Schmuck, Schminke, Accessoires.

Gleich nach dem Kauf dieses Organisations- & Verstauungswunders in Kiel vor gefühlten 100 Jahren, habe ich ihn von meiner Freundin bemalen lassen. Das Ziel war, so einen orientalischen Touch rüber zu bringen. Zu Studienzeiten waren diese hippieinspirierten Motive ja möglicherweise noch entschuldbar, mittlerweile aber passt es weder zu meinem Stil, noch -und das ist viel wichtiger - gefällt es mir. Deshalb habe ich spontan beschlossen, das Problem anzugehen. Kurzerhand wurden sechs Stoffreste zusammengesucht und daraus mit Hilfe von Sprühkleber ratzfatz ein "Moppelifting" durchgeführt. (Es hat länger gedauert, den Uhu-Sprühkleber von meinen Fingern wegzukriegen, als die Fronten zu bekleben.) 
Vorher: Moppe Version 1.0 (alt)

Das Ergebnis gefällt mir sehr und erfreut mich bei jedem Badbesuch aufs Neue. Sollte es mir mal nicht gefallen, ist der Stoff schnell durch einen neuen ersetzt. Besser und unkomplizierter geht's kaum!


Nachher: Moppe Version 2.0 (neu) 

Sonntag, 4. November 2012

Pimp my Kinderschrank

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch der ganz baldige 1. Geburtstag vom Töchterlein. Das ist natürlich eine Riesensache für mich Planungsfanatikerin. (Ich sag nur, Listen über Listen schreiben...)

Ein Projekt im Zusammenhang mit dem Kindesgeburtstag ist es, das Zimmer des kleinen Menschen endlich mal seiner Bestimmung zuzuführen. Bisher war dieser Raum hauptsächlich die Abstellkammer, ein Refugium für noch immer unausgepackte Umzugskisten. Das soll sich bis zum Kindesehrentage ändern. Ich bin aber nicht sicher, ob das klappt, denn es ist noch sooo viel zu tun! Das Tolle ist, ich kann einen ganzen Raum von Null auf einrichten! Da hab ich mir natürlich in den unendlichen WWWeiten viel Inspiration geholt, mal sehn ob meine Pläne alle aufgehen und realisierbar sind. Bei einigen Dingen bin ich auf die Hilfe des ABEM (AllerBesten EheMannes) angewiesen. So auch bei dem Projekt namen "Pimp my Kleiderschrank".
Dieser Kleiderschrank hat mich schon sehr lange, schon während meines Studiums begleitet. Ist so ein Ultraleichtmodell vom alten Schweden. Wände, Decke und Boden sind aus Kunststoffwellpappe, das ganze Ding ist an sich wirklich nicht mal die 50 Euro wert, die es damals gekostet hat. (Wobei ich es gebraucht für nen Zwanni gekriegt habe!) Mittlerweile ist Kollege "Vestby" gar nicht mehr im Sortiment. So, sieht das gute Stück offiziell aus, welches jahrelang -fast- meine gesamte Garderobe beherbergt hat:
Als wir dann irgendwann einen antiken Nussholzschrank erbten, musste Vestby in den Keller und wir wollten ihn immer loswerden, waren aber zu faul um ihn irgendwo anzupreisen. Was für ein Glück! Denn nun wird er für seine neue und wie ich befürchte auch letzte Aufgabe bereit gemacht: Als Kinder(kleiderundsoweiter)schrank.
Da dieser Schrank auf marmeladenherzigen Grund steht, wird er natürlich standesgemäß aufgehübscht. Zunächst wurde -auch schon zu Studienzeiten- dieser weisse Hauch von Nichts, der den Schrankinhalt gegen äußere Einflüsse schützen soll (ähm, wie denn das bitte?!) durch ein robusteres und etwas farbfreudigeres Modell ausgetauscht, nämlich durch einen Duschvorhang, ebenfalls Marke alter Schwede.
Dann hat der ABEM die Böden, die auch aus diesen Plastikwellen sind und die nach dem Beladen mit mehr als 3,45 T-Shirts schnellstens durchhingen, mit Holz verstärkt. Zudem kam ein Regal Marke Ivar (uralter Schwede) aus den Studienzeiten des ABEM zum Einsatz, da ein Kinderschrank mehr Ablage- und weniger Aufhängplatz braucht.
Und last but not least die Krönung des Ganzen: In der Wäschetruhe meiner Großmutter (ja, sowas gibt es bei uns wirklich noch!) habe ich eine riesige Menge alten Bettwäschestoff gefunden. Mit diesem und unter Zuhilfenahme einer stattlichen Anzahl von Klammern haben wir den Schrank innen bezogen.
Man sehe und staune:
Vorher

Schritt 1: Rückwand

Schritte 2 & 3: Seiten

Schritt 4: Decke

Nachher
(Schritt 5: Inneneinrichtung & Vorhang)
Jetzt gilt es dann Kisten für das Regal zu bespannen, in die dann die Babysachen hineinkommen. Aber momentan sind ihre Sachen noch im Wickeltisch verstaut, das hat also noch ein wenig Zeit. 
Es gibt noch ganz viel andere, wichtigere Dinge im Kinderzimmer. Davon jeweils mehr nach der Fertigstellung. Nur soviel: Die gerahmten Bilder sind schon bereit, um aufgehängt zu werden!

Nicht nur im Kinderzimmer wird gearbeitet, auch sonst bringt so ein erster, eigener Kindergeburtstag meine Kreativität in Schwung. 
Die Einladungen für die drei kleinen Freunde der Maus (man nennt sie auch "Charlies Angels") sind auch schon genäht und verschickt:


Mal sehen ob und was uns der Sonntag noch an Vorbereitungen zulässt!

Donnerstag, 7. Juni 2012

Nicht mehr alle Tassen im Schrank oder Tassenkerzen

Das wollte ich schon im letzten Sommer machen, aber dann kamen ein Umzug, ein unfreiwillig langer Krankenhausaufenthalt und zuletzt ein entzückendes Baby dazwischen.
Jetzt, da wir halbwegs regelmäßige Zubettgehzeiten eingeführt haben, bleibt der Frau Marmeladenherzmama wieder Zeit für allen möglichen Hokus Pokus. Unter anderem diese Tassen-Kerzen, die ich letztes Jahr im Juli gemacht haben wollte. Gut Ding will Weile haben, deshalb sind sie jetzt, 10 Monate später endlich fertig und bereits verschenkt, bzw. auf dem besten Weg verschenkt zu werden. 




Die Idee habe ich natürlich bei Pinterest gefunden, die Tassen für je 50 Rappen im Brocki erstanden. Ist eine recht einfache, unkomplizierte Sache mit einem wie ich finde tatsächlich respektablen Ergebnis, ich bin zufrieden und hoffe, die Beschenkten sind/werden es auch sein. 

Dienstag, 8. Mai 2012

Lieblingsstück: Teeregal!

Zunächst hoffe ich, dass Euch das neue Blog-Layout gefällt? Ist etwas weniger "voll" als das Alte. Kleinere Anpassungen werden sicherlich noch folgen.
Aber jetzt, zurück zum Thema:
Ich bin ja nicht so der große Kaffeetrinker. Nie wirklich gewesen. Kaffee, womöglich noch  schwarz und dann womöglich noch zum Frühstück kommen mir nicht den womöglich noch nüchternen Magen! Abgesehen vom gelegentlichen Nachmittagslatte mit nem Klecks Zucker, bin ich eindeutig Teetrinkerin. 


Erwähnte ich hier schon, dass ich den weltbesten Ehemann habe?? Wenn nicht, sei dies hier nochmal in aller Deutlichkeit gesagt!! Denn wer sonst würde mir aus einer trübrig gebliebenen Bilderleiste vom schwedischen Möbelhändler ein so bombifationöses Teeregal zaubern?? Die Grundidee stammt nicht von mir, sondern war wie immer dieser Tage, ein Pinterest-Fund. 
Vorher: Eine ordinäre Ribba-Bilderleiste

Nachher: Ein einmaliges Teeregal




Das schicke vintage (Anmerkung: vintage is the new antiquarisch) Blechschild war ein Weihnachtsgeschenk aus Großbritannien. Da macht Tee trinken gleich noch mehr Spaß! 

Dienstag, 18. Januar 2011

Re-Organisation

Momentan geht ein Sturm, ach was sag ich, ein Fieber durch das Bloggerland! Es wird aufgeräumt und die Ordnung gehütet als käme morgen die Ordnungspolizei durchs Land gefegt!! 
Das witzige ist, dass ich kurz nach Weihnachten ebenfalls so ein Fieber hatte, aber ich habe es mehr dazu genutzt, um Dinge praktischer zu organisieren, nicht so sehr um des reinen Aufräumens Willen. 

Ich habe lange genug in WGs gewohnt, um eine gewisse Immunität vor wahllosen Ansammlungen von "Zeugs" entwickelt zu haben. Stört mich überhauptnisch! Kann ich prima drübersteigen, hab nämlich lange Beine! Allen da draußen, die sich gerade zu fleissigen, eieruhrtragenden Ordnungshüterinnen entwickeln: Immer schön weiterputzen und wenn ihr fertig seid a) wieder von vorn anfangen oder b) bei mir klingeln!!

Aber man sehe und staune, welch kleine Veränderungen bei mir eingezogen sind:

In diesem Bambusdampfgarer (2-stöckig) befinden sich
Knofi (oben) & Zwiebeln (unten). Und gut belüftet werden sie auch!
Idee: Martha Stewart, Bambusgarer vom Asialaden, 3.99€

Diese Vase aus dem Brockenhaus wurde kurzerhand umfunktioniert und hält
nun unser Spüli -
das Spülen macht jetzt viel mehr Spaß!
Idee: Martha Stewart, Glasvase: Brocki, 1 CHF

Ein bei Ikea vor Ewigkeiten "weil sooo billisch" (*seufz*)
gekaufter Beutel/Tasche/ keine Ahnung,
ist nun unser Wäschesack. Viel besser als Häufchen
auf dem Boden und die Tür lässt sich öffnen!
Es ist alles keine Hexerei und ich habe damit jetzt auch das Rad nicht neu erfunden, aber dennoch sind es kleine Dinge, die -für mich zumindest- den großen Unterschied machen!


Donnerstag, 30. Dezember 2010

Die Tage des Upcycling...

Nein, mit Fahrradfahren hat es nichts zu tun, auch wenn es auf den ersten Blick so wirkt und ich auch ein großer Fan der Fortbewegung auf zwei Rädern bin.
Ich hab da vor Kurzem dieses neue Wort gelernt und bemühe mich jetzt, "upcycling" in meinen aktiven Wortschatz aufzunehmen, da es etwas ist was ich sowieso sehr sehr gerne mache. Es bereitet mir wirklich viel Freude und auch eine gewisse Befriedigung, wenn ich aus etwas Simplen etwas Tolles "zaubern" kann und ich womöglich andern noch eine Freude machen kann...

Nun erstmal muss ich mich in der nächsten oder übernächsten Woche so langsam von meiner heissgeliebten und zusammengesammelten Weihnachtsdeko verabschieden. :-(
Bei Martha Stewart hab ich unter sehr vielen schönen einen meiner Meinung nach besonders schönen Vorschlag gefunden, was man mit alten Weihnachtskarten anstellen kann, anstatt sie in die Tonne oder in die "Briefkiste" zu werfen, nämlich Weihnachtsschmuck herstellen:
Die Anleitung findet sich hier. Daneben hat sie noch Vorschläge für das Upcyclen alten Geschenkpapiers und weiteres Tipps für ausgediente Karten.