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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Weihnachtliches Ambiente zieht ein...

Ich habe mich dieses Jahr nicht ganz getraut, die Weihnachtskugeln unter die Glasglocke zu packen. Musste ich doch immer damit rechnen, dass das Töchterlein da mal neugierig nachschauen möchte. Dieses Kind überrascht mich momentan täglich mit neuen Dingen, die sie plötzlich kann...

Deshalb dachte ich, ich hänge die Kugeln mal auf. 
"Nicht wirklich originell" wird der geschätzte BlogleserIn sich denken. 
Wie wahr. 
Aber was wenn ich sage, dass ich den Baumschmuck an einen Bilderrahmen gehängt habe? 
"Schon besser", nickt der Blogleser zufrieden, "gibt's davon auch Bilder?" 
Klar doch! 
Voilà:



Den Rahmen habe ich vor Wochen im Brocki leer gekauft und weiss angemalt. Der herzliebste Göttergatte hat dann die Bespannung übernommen. Es sind noch ein paar Lücken dazwischen, denn ich hoffe auf die ein oder andere Weihnachtskarte, die ich dann dort gerne aufhängen möchte. Ich erfreue mich sehr an dieser Deko, besonders weil sie auch in kindersicherer Höhe angebracht wurde. 

Was allerdings mittlerweile ein liebgewonnener Standard geworden ist, ist die Schneeflöckchen-Lichterkette. Dieses Jahr mit silbernen Diamanten. (Sorry für die Qualität, ist ein Handybild.)




Samstag, 11. Dezember 2010

11. Dezember. Shabby Shop, ein Nachtrag.

Huch, jetzt wäre ich beinahe zu spät dran für das virtuelle Türchen des 11. Dezembers!

Heute habe ich einen Shabby-Shop-Nachtrag für alle Interessierten. Einen hübschen Shop, den ich bei meinem allerersten Luzernbesuch vor einiger Zeit entdeckt habe. Das Geschäft trägt den schönen Namen "Pompidou" und hat zwei Filialen in Luzern. Ich war offenbar in der Accessoires-Filiale. Hätte ich gewusst, dass es noch eine Interieur-Filiale gibt... tja, beim nächsten Luzernbesuch dann!

Es ist ein wirklich schöner Shop. Das Personal allerdings hat einen nicht begrüsst, obwohl man sich auf der Treppe und in dem Lädchen so einige Male über den Weg gelaufen ist... Ich gehe jetzt zu ihren Gunsten einfach davon aus, dass sie soooo mit dem Bedienen der Kundschaft beschäftigt waren, dass sie keine Augen für andere Kunden hatten...

Isses nicht schön??

Donnerstag, 2. Dezember 2010

2. Dezember: "God Jul!" statt "Merry Christmas!"

Während ich mich gestern so durch die wunderbar verschneite Landschaft fahren liess (die Freuden des Bahnreisens!), habe ich mir zum ersten Mal den Luxus einer gekauften und nicht abgespeckten, angerissenen und bereits-Kreuzworträstel-ausgefüllten-Zeitschrift gegönnt.

Titel: Irgendwas mit "Land" oder "Landhaus" oder so. Davon gibts mittlerweile in dem kleinen verschnarchten Bahnhofskiosk, den ich ab und zu frequentiere, circa ein Dutzend und sie unterscheiden sich hauptsächlich im Preis, wie mir beim schnellen Durchblättern vorkommt.
Na jedenfalls ist mir beim Lesen dieses besagten Magazins aufgefallen, was mir zuvor schon in vielen Blogs, nicht-Landhaus-Zeitschriften und Schaufensterdekorationen ins Auge gesprungen ist: Man wünscht sich "God Jul". Es steht auf Servietten, Holzschildern, Tafeln, Karten, Christbaumkugeln und Keksdosen. Als ich jünger war (*hach*, damals... let's not go there just now...) hat man sich noch "Merry Christmas" zugesungen, geschrieben und gerufen. Da war es bunt und laut und künstlich.

Weshalb rückt man weg vom Santa, von den Coke-Weihnachtstrucks und "jingle bells" und hin zu Luciabrot, Julenissen und Joulupukki?

Wird das Leben wieder simpler, ursprünglicher? Ist das nur meine shabby-Landhaus-geprägte Wahrnehmung? Ist's ganz einfach ein Trend? Oder kommt jetzt der berühmte "du-bist-halt-jetzt-in-dem-Alter"-Spruch? Bin ich vielleicht WIRKLICH in dem Alter?? Oder ist die Übermacht eines gewissen schwedischen Möbelhauses nun auch unter unserem Weihnachtsbaum nicht mehr wegzudenken? 

Mittwoch, 10. November 2010

Shabby is the new hip!

Ich bin ja ein grosser Fan des "shabby chic", obwohl ich bis vor ca. 2 Wochen gar nicht wusste, dass das so heisst.
Ich habe was ganz Tolles in Bern gefunden, als ich nach Beantragung meines neuen Reisepasses noch durch die Stadt spaziert bin und Wochen später bei Dawanda erst erfahren, dass das also "shabby" ist. Aha, na gut.
Ich war sehr gespannt, wie der herzliebste Ehemann reagieren würde beim Anblick der Neuerwerbung. Er war aber wirklich ausgesprochen cool, wenn nicht sogar ein klitzekleines Bisschen begeistert. (Die Begeisterung verstehe nur der, der auch unsere Hochzeitspapeterie mitverfolgen konnte.) Dennoch kam sogleich die obligatorische Männer-Frage: "Und WO tun wir das hin?" (hahaaa, es war NICHT: "Und was hat es gekostet?" das hat mein Papa immer gefragt. Merke: Diese Frage kommt also eher zu einem späteren Zeitpunkt der Ehe...)
Um darauf zurück zu kommen: auf die Frage habe ich noch keine wirkliche Antwort, deshalb trollt das Ding jetzt erstmal auf dem Küchenregal rum, aber ich freue mich immer, wenn ich es sehe. Und eines Tages wird sich auch der passende Platz dafür finden, bzw. jetzt hab ich endlich eine Ausrede um  Möbel kaufen zu gehen, nämlich dass ich das passende Drumherum finden muss!
Knauf Hoff! 

Ach, und wenn wir schon beim Thema "Shabby" und "Fundstücke" sind: Ich habe bei meinem letzten Aufenthalt in Trier einen ganz kleinen, aber feinen Laden gefunden, der noch recht neu ist (der passenderweise in der Neustrasse ist) und dessen Name Programm ist: "Lieblingsstücke". Ich glaube, wenn ich je einen Laden eröffnen würde, dann würde ich den Namen gern klauen. (Keine Angst Frau Joost, das passiert nicht so schnell!) Der Laden hat viele hübsche und charmante Sachen, die man nicht überall findet. Darüber hinaus ist seine Besitzerin, Frau Joost, eine sehr sympathische Frau, die sichtlich Spaß an ihrem Shop hat und die mir großzügigerweise die Foto- und Veröffentlichungserlaubnis gegeben hat. Finden kann man die "Lieblingsstücke" in der Neustrasse 26, zwischen "Rapunzel" und "Kreisel", aussehen tut es da so:


Outside


Inside