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Donnerstag, 27. Februar 2014

Auf der Suche nach Irgendwo

Es ist schon über 2 Monate her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. Seitdem ist viel passiert: Weihnachten kam (und ging), das neue Jahr hat begonnen und gerade heute klauen sich die Jecken landauf, landab, die Pappnasen. 

Auch in Marmeladenherzenhausen ist die Zeit nicht stehengeblieben. Und obwohl es wahnsinnig viel zu berichten gäbe und auch viel zu zeigen, so ist es mir immer weniger wichtig vor; was ich gemacht und getan, gebacken und gekauft habe. Es kommt mir alles so banal vor und -seien wir mal ehrlich- das ist es auch. 

In unserem Leben wird es wichtige Veränderungen geben und die Gedanken daran finde ich momentan größer und wichtiger, als das neueste Müslirezept und die vielen vielen phänomenalen Kochbücher, die ich derzeit wöchentlich aus meiner neuen Superbibliothek mit nach Hause schleppe:
Wir möchten bald der Schweiz den Rücken kehren. Ein Land, in dem wir uns irgendwie nie wirklich zuhause gefühlt haben, indem wir nie wirklich willkommen waren. Welches die  Bezeichnung "Heimat" nicht verdient hat. In dem wir häufig  mehr geduldet und ertragen wurden, da wir schliesslich einem anderen (Schweizer) den Arbeitsplatz weggenommen haben. Diese Erfahrungen sind nicht repräsentativ, sie sind persönlich, aber so ist es auch dieser Blog. 
Fakt ist: Wir wollen weg. Nicht sofort, nicht überstürzt und hastig, aber mittelfristig, in absehbarer Zeit. Was die Zukunft uns bringen wird, wir wissen es momentan nicht.  Die Welt ist unsere Auster und nun suchen wir die Perle. Irgendwo zwischen dem Nordkap und dem Kap der Guten Hoffnung, zwischen der Golden Gate Bridge und der Rialtobrücke liegt .... ja was, unser Glück? Zumindest mal unsere "gute Hoffnung" auf eine freundlichere Zukunft. Die Welt scheint uns dieser Tage offen zu stehen, allerdings wachsen mit den Möglichkeiten auch die Unsicherheiten. Klar habe ich Zweifel- aber wer hat die nicht, wenn es um das Unbekannte geht? Ich schwanke zwischen Hoffnung und Furcht fühlen, zwischen Abwarten und Loslaufen wollen. 

Aber was bin ich gespannt auf das, was da draußen auf uns wartet! So viele Szenarien sind mir schon durch den Kopf geflimmert und alle haben ihren Reiz. Ausgeschlossen, dass es einfach wird. Es wird schwer und anstrengend, wir werden wieder zunächst Fremde sein, Kontakte knüpfen müssen und von vorn beginnen. Dennoch: Es kribbelt wieder. Die Energie kommt zurück. Das Vagabundenkind in mir, es beginnt wieder in den Himmel zu blinzeln, sich den Staub von der Schultern zu klopfen und die in der Enge der Eidgenossen steif gewordenen Glieder wieder zu strecken. Und in seinem Mundwinkel dieses kleine Lächeln, welches nichts als Vorfreude bedeuten kann. 




Donnerstag, 5. Dezember 2013

Nikolausin in geheimer Mission

Ich habe mir in dieser Vorweihnachtszeit vorgenommen, den Menschen um mich herum -gefragt oder ungefragt- viel mehr Gutes zu tun. Heute Abend war ich in Nikolausiger Mission bei uns im Haus unterwegs. Vor jeder Tür habe ich einen, resp. bei Kindern zwei, Schokonikola(ä)us(e) abgeliefert. Das war nun wirklich eine Kleinigkeit, hat richtig Spaß gemacht und schon allein die Vorstellung wie morgen alle gucken, wenn sie Ihre Türen aufmachen ist es wert gewesen. Das gibt mir so ein schönes warmes Glücksgefühl im Bauch, wenn ich so etwas machen kann...
Zudem bin ich natürlich schon ein wenig gerührt über das erste klitzekleine Stiefelchen, das in diesem Jahr zum ersten Mal vor unserer Türe steht, denn nun mit zwei fängt sie langsam an solche Dinge zu begreifen. Und auf die Reaktion vor unserer Türe bin ich morgen am Allermeisten gespannt.
 
Ein kleines Stiefelchen wartet auf den Nikolaus...

In diesem Jahr mal noch ohne Rute...

Zum Glück hatten die Nachbarn die Gummistiefel
vor der Türe!

Ein Turnschuh tuts aber auch...

Ganz in weiss...

Und beim organisierten Junggesellen steht
nix vor der Türe rum...ausser dem Nikolo.

Donnerstag, 28. November 2013

2. Geburtstag: Eulen und vier Kuchen

Bevor jetzt alles in weihnachtlicher Vorfreude versinkt, möchte ich noch kurz die Geburtstagsfeier der weltbesten Tochter rekapitulieren. Vor zwei Wochen fühlte sich alles noch herbstlicher an. Da habe ich es ausgenutzt, dass noch ich diejenige bin die das Geburtstagsthema aussuchen darf, bevor wir wahrscheinlich in den nächsten Jahren in Franchise- & Filmgeburtstagswelten abdriften werden. Die Kleine orientiert sich schon früh an den aktuellen Trends, steht sie doch momentan total auf Eulen ("Uhuuuuu!!"). Also wurde die ganze Party in ein Eulenthema getaucht: 





Immer gut, besonders wenn viele Kinder dabei sind: Essbare Deko auf dem Tisch... Und jedes Kind durfte sich am Schluß als Erinnerung eine Eule aussuchen. (Manch eine Mama hat sich auch noch eine ausgesucht.)

Da sie unter der Woche, und dazu noch an einem Kita-Tag, Geburtstag hatte, mussten mehrere Kuchen her. Einer für die Kita:

ganz klassisch: Marmorkuchen (nach Johan Lafer und unscharf
da Handyfoto)

Einer für die anschließende Feier im kleinen Kreis zuhaus:

Orangencharlotte (nach Johan Lafer) 
Und zwei für die Geburtstagsparty:

Dreifachschoko-Eulenkuchen

Apfel-Galette mit Washi-Wimpelkette

Am Tag nach der Party kam dann die große Weihnachtsexplosion im Hause Marmeladenherz, dazu bald mehr...!

Montag, 7. Oktober 2013

Handgeschriebene Nostalgie

Vor ca. vier Wochen war ich krank und habe den Tag -da das Kindelein in der Kita war- in Ruhe im Bett verbringen können. Dabei habe ich etwas darüber gelesen, wie gut es sei, ab und zu nochmal etwas mit der Hand zu schreiben. 
Das hat mich inspiriert und ich habe daraufhin einen Aufruf in meinem Facebookstatus gestartet: Jeder der eine handgeschriebene Postkarte möchte, sollte sich doch melden. Ich habe 15 Postkarten in 7 Länder schicken dürfen. 
Diese Karte kam in Maryland/USA an

Was für ein schönes Erlebnis, das mich mal wieder ein wenig "geerdet" hat! Es hat zwar lange gedauert, war es aber wert. Denn ich habe sicher mit jeder Person, der ich geschrieben habe, eine halbe Stunde verbracht: Eine passende Postkarte aus meiner riesigen Auswahl treffen, die Karte schreiben & adressieren. Bei alldem habe ich natürlich immer an die Empfängerin und den Empfänger gedacht. 
Die Karten nach Übersee haben schier ewig gebraucht und sind erst diese Woche angekommen (es war keine Luftpostsendung, ich hab das Gefühl die sind via Asien auf dem Rücken von Meeresschildkröten transportiert worden...), aber das Resultat war wirklich überwältigend. Ich habe soviel Freude, Dankbarkeit und positive Reaktionen gekriegt und im Briefkasten auch schon zwei Antwortpostkarten gefunden.

Also denkt doch mal wieder an Eure Freunde und Familienmitglieder in nah und fern, greift zu physischer Karte und echtem Stift und macht jemandem eine große Freude, es lohnt sich! :-)

Über diese Karte hat sich meine Freundin in Minnesotta/USA gefreut

Freitag, 23. August 2013

Häkeltussi oder zwei auf einen Streich

Das ist total einfach!  
Das entspannt sooo!  
Das lernt man ganz schnell! 
Das macht Spaß! 
Einmal angefangen kann man kaum noch aufhören!


So oder ähnlich schalmeit es seit einiger Zeit aus den Blogs und/oder Mündern von strick- und häkelbegeisterten DIY-Moms landauf, landab. Ich habe mich da bisher immer fein rausgehalten und diese Damen mit einem mitleidigen Lächeln für ihre Begeisterung belohnt.
Dann: Ferien. Und dort soll man ja bekanntlich immer etwas Neues ausprobieren. Kulinarisch und kulturell liess sich dies nicht so verwirklichen, da schon bekannt und gelebt. Aber während des Aufenthalts in unserem südlichen, blau-weissen Bundesland tat sich auf ein Mal die Möglichkeit auf, eine dieser totaaal simplen, einfachen, spassmachenden, entspannenden, etc... Handarbeitstechniken zu lernen und das sogleich noch in Kombination mit der Herstellung einer Mütze. 
Nun denn also. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, bzw. der hat im Winter kalte Ohren. Und da der nächste Winter bestimmt kommt, fand ich mich plötzlich mit zerfurchter Stirn und Zunge zwischen den Lippen auf einer Bank sitzend, mehr oder weniger talentiert eine Mütze häkelnd, wieder. Nach zwei Stunden war meine Mütze immerhin auf fünf Reihen angewachsen und hatte dabei viel mehr Ähnlichkeit mit einer Kippa für sibirische Glasköpfe als mit einer Mütze. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Projekt schon wieder auf Eis gelegt und mich als untalentiert abgestempelt. Schliesslich saß neben mir ein Drittklässler, der in der gleichen Zeit fast das Dreifache geschafft hatte (Streber!!!) Schuster, bleib bei deinen Leisten dachte ich mir.
Am Abend, nach dem Essen und bei einem Gläschen Wein, der den verknoteten Geist wieder löste, hab ich das lieblos ins Regal gestopfte Bündel dann doch noch einmal hervorgeholt, nur so zum Gucken dachte ich mir. Ich häkelte eine Reihe, es klappte nicht schlecht. Dann noch eine. Es wurde nicht schlechter. Also weiter. Plötzlich wurde aus der Kippa ein kleines mützenähnliches Etwas... Noch eine Reihe, und noch eine. Als ich nach Mitternacht ins Bett ging, hatte ich nicht nur eine Kindermütze fast fertig, ich hatte einen doppelten Farbwechsel drin. 
Tags darauf fand ich mich im örtlichen Handarbeitsfachhandel wieder, mit dem Mann, der sich nun Wolle in männlichen Farbtönen für SEINE Mütze aussuchte!
Der Prototyp
Bis zum Ende der Ferien hatte ich nicht nur meine Familie eingehäkelt, ich hatte sie sogar noch gebommelt!  Und die Herrenmütze, 1,5 Mal so groß wie das Kinderexemplar, sieht auch schon viel weniger holprig aus als der Prototyp. 
Die Männermütze

Und ich, ich bin stolz wie Bolle Bommel.
in Aktion



Sonntag, 18. August 2013

Die 4,5 kg (Zucchini) - Challenge

Gerade aus dem erholsamsten aller Urlaube zurückgekehrt, stand ich vor kurzem nichtsahnend mit dem Kind auf dem Balkon und winkte dem Nachbarn zu, als dieser plötzlich meinte, ob ich nicht Zucchini aus dem Garten wollte. Klar wollte ich. Vier Minuten später war ich mir da nicht mehr so sicher: Ich hatte einen Blumenkohl, ca. 1 kg Bohnen und 4,5 (in Worten: viereinhalb) Kilo Zucchini mit nach Hause gebracht.

7 gigantische Zucchini warteten also darauf, verarbeitet zu werden. Tiefenentspannt wie ich war, nahm ich die Herausforderung an. 
so sehen 4,657 kg Zucchini aus
 Projekt 1: Zucchinibrot

Eines der klassischen Zucchinivernichtungsrezepte. Schmeckt nicht nach Zucchini sondern wie ein saftiger Rührkuchen mit Schokostückchen drin. Das Rezept hab ich von hier.



Und da warens nur noch 5 -gigantische- Zucchini.


 Projekt 2: Zucchinisalat

Entdeckt bei bon appetit über Pinterest. Ganz leckeres, unkompliziertes Sommeressen.
Zucchini mit dem Gemüseschäler in Längsstreifen schneiden. Feta würfeln und mit Zitrone, Olivenöl, Salz & Pfeffer würzen. Für einen Knusperkick noch geröstete Sonnenblumenkerne  dazugegeben.

Sommerlicher Zucchinisalat



Und da warens nur noch 4 -gigantische- Zucchini. 


 Projekt 3: Zucchinipuffer

Wirklich sehr einfach und effektiv und vor allem total lecker. 
Habs irgendwie ohne Rezept aus dem Ärmel geschüttelt: Geraspelte Zucchini (gut abtropfen!!), Eier, Milch, Mehl, frisch geriebener Parmesan, frische Muskatnuss, Kräuter, Salz & Pfeffer. 
Es gab einen riesigen Teller voll, dazu eine Wolke Kräuterquark. So toll.

Bis mir einfiel, dass ich ein Foto machen wollte, waren nur noch drei Stück übrig...



 Und da warens nur noch 2 -gigantische- Zucchini.

 Projekt 4: Zucchini-Orzo

Das war so schnell und lecker, dass ich nicht dazu kam überhaupt Bilder zu machen. Das Kind hat das Zeug geradezu runtergeschlungen! 
Es handelt sich um diese kleinen reisförmigen Nudeln (Orzo oder Krithaki) mit einer Zucchini-Käse-Sauce. 
Ein sehr empfehlenswertes Gericht für die Standardliste, lecker, schnell und, was ich ja liebe, mit dem Löffel zu essen! 
:-)

Rezept und Bild sind von hier.


 Und da war es noch eine -gigantische- Zucchini.

 Projekt 4: Ratatouille

Ein Klassiker zum Schluss, einfach, mediterran und immer wieder gut. 


Und da waren die -gigantischen- Zucchini alle weg.

- Das ENDE-

Samstag, 1. Juni 2013

Monatsrückblick Mai 2013


Meine Wochenendlektüre...
(ich muss weg!)
Gelesen: Haaaa, ich hab mir aus der Bibliothek Dan Browns Inferno mitgenommen, noch bevor es für die Schule bereitsteht...(pschtt, nicht verraten, das ist natürlich höchst Benutzerfeindlich!!) jetzt heisst es schnell sein...
Gesungen: ich hatte über eine Woche lang ein Mops kam in die Küche als Ohrwurm
Gehört: Ein Mops kam in die Küche (gesungen u.A. von mir selbst)
Gesehen: Season-Finales von Glee, Greys Anatomy, Big Bang Theory und Castle (ausser letztgenanntem alles enttäuschend...)
Getrunken: Gin-Gingerale und dabei tatsächlich leichte Sommergefühle gekriegt (vielleicht war ich aber auch einfach nur beduselt...)
Gegessen: leckerste Lauch-Linsen-Quiche nach einem römischen (!) Rezept
Gekocht: Spargeln, what else?! 
Gefreut: Alte Freunde in Remscheid, Trier und Antwerpen wieder zu treffen
Getrauert: über eine Flasche Martini d'Oro, die mir beim Kofferraum aufmachen auf der Straße zerschellt ist
Gelacht: Mit vielen lieben und lustigen Menschen in Antwerpen
Geärgert: Krank und Elend die Fortbildung zu verpassen, auf die ich mich seit einem 3/4 Jahr gefreut habe
Genäht: nüscht
Gestrickt: nein, nein, nein
Gekauft: Hatte eine verrückte Kartenkaufattacke, bin jetzt ausgerüstet für fast jede Gelegenheit...
Gespielt: Wir haben seit neuestem Duplo-Steine...
Gefeiert: seit 18 Monaten Mutter der weltbesten Tochter sein zu dürfen
Gefühlt: Dankbarkeit darüber, so gute Freunde zu haben, die einen in der Not aufnehmen.
Geknippst: Antwerpen, was für eine hübsche Stadt!

Mehr Monatsrückblicke gibt es wie immer bei Schäfchens Sandsack!

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Herbstkind

2 Monate Blogpause sind zuviel gewesen. So oft wollte ich schreiben, zu berichten gab es nämlich mehr als genug. Aber Alltag, Arbeit, KiTa, Fortbildung, Bewerbung (erfolgreich!), Urlaub und generell eine Million anderer Kleinigkeiten haben mich davon abgehalten. Wird -hoffentlich- in dieser Form nie mehr vorkommen. 

Was ich in meiner Blogpause gemerkt habe: Ich bin eindeutig ein Kind des Herbstes. Gemerkt habe ich das daran, dass ich im Urlaub am sonnigen Balearenstrand liegend darüber nachgedacht habe, ob wir wohl einen wunderbaren Herbsttag zuhause verpassen. (Das bleibt bitte unter uns, nicht dem weltbesten Ehemann verraten!) Letztes Jahr habe ich gefühlt den ganzen Herbst im Krankenhaus verbracht, nicht zuletzt deshalb habe ich ihn in diesem Jahr umso begeisterter eingelassen: Ich habe dieses Jahr das Gefühl, das Laub knistert lauter, die Blätter sind bunter, die heissen Maroni duften noch verführerischer, die Kürbisse sind dicker, und die Äpfel dickbackiger als je zuvor. Der goldene September hat richtig Spaß gemacht (ist übrigens der wetterstabilste Monat des ganzen Jahres!) und bisher konnte ich sogar den ersten regnerischen und nebligen Oktobertagen etwas abgewinnen. 
Nur eines stört mich: Das frühe Dunkelwerden. Das braucht es für mich jetzt nicht unbedingt, damit ich in Herbststimmung gerate.
Um die Stimmung auch ins Haus zu holen, hat sich ein wenig Herbstdeko eingeschlichen.

Zum Beispiel ins Wohnzimmer:

Oder in die Küche:
Der jährliche Zwiebelzopf am Küchenfenster

Unsere Nachbarin hat uns kurz vor dem Urlaub noch mit einem wunder-wunderschönen weichen und perfekt sitzenden selbstgestrickten Kapuzenpulli für unsere Kleine überrascht. Zum Rausgehen im Moment einfach das Allerbeste. 

Unser Rotkäppchen!
Eine kleine nicht-herbstliche Erinnerung an Spanien erhellt noch unsere Küche:
Im Gegensatz zum Zwiebelzopf weiss ich jedoch nicht, wann oder wofür ich je so viele  Chilis  brauchen werde. Aber schön siehts aus, oder nicht? 

In Marmeladenherzenhausen wurde die letzten Monate nicht gehungert...viele tolle Gaumenfreuden folgen schon bald! 
Ach, und von DER Glocke gibt es auch Neuigkeiten...
Bis bald!

Sonntag, 8. Juli 2012

Warum bin ich so fröhlich...

... so fröhlich, so fröhlich? Ich fand Alfred J. Kwak ja nie so den Burner, aber das Lied ist schon spitzenmäßig!


Ich frage mich aber auch, weshalb ich eigentlich dieser Tage so fröhlich bin?

- Ob es daran liegt, dass ich nach einer sehr stressigen Zeit nun 6 Wochen Sommerferien habe?! Und diese mit ganz viel schöner Baby- & Freundezeit füllen werde?



- Oder daran, dass ich in letzter Zeit ständig nur schöne Blumen um mich herum habe?


Wunderbare Blumen...

... soweit das Auge...

... reicht!


- Oder weil ich gerade von einem langen Wochenende im Unterengadin wiedergekommen bin und es dort einfach so unsäglich, abgöttisch schön ist, dass man gar nicht schlecht gelaunt sein kann?

Der wunderschöne Hof Zuort in Sent/ Ramosch. (Bild von http://www.zuort.ch/)

- Möglicherweise ist es aber auch mein neues Fundstück aus dem Brocki: die wunderbare, Jumbo- Pünktchen-Tasse, erstanden für den Hammerpreis von 1,50 CHF, mit der Tee trinken trotz Hitze so viel Spaß macht?



- Oder weil mein Baby das erste Zähnchen bekommt und dabei nicht einmal geweint und gezetert hat?

- Vielleicht liegt es auch an den vielen Kinderliedern die wir ständig hören, so dass ich nur noch von Butzemännern, Kaffeekannen und Kängurus singen kann?!


Na egal, jedenfalls geht's mir gut, geht es uns gut und hoffentlich Euch auch!!

Sonntag, 1. April 2012

Mutterglück & Frühlingsfreuden


Osterstimmung macht sich breit!
"Was gibts Neues?" werde ich ständig gefragt. Also mit einem viereinhalb Monate alten kleinen Menschen fast täglich irgend etwas! 
Das Eindrücklichste dieser Woche: 
Montag 
hat sich das Kind zum ersten Mal vom Rücken auf dem Bauch gedreht! Zu seinem eigenen Erstaunen und hat mich dann recht hilfesuchend angeschaut à la "Hilfeeeeee, was ist geschehn?!" Ausserdem lag sie auf Ihrem Arm, was nicht so bequem ist. Ich hab sie dann freundlicherweise wieder zurückgenudelt. Die neue Mobilität wurde also noch etwas kritisch betrachtet. 
Mittwoch 
hab ich mein Baby zum ersten Mal bei "Fremden" gelassen; bei der Welt bester Tagesmutter zwar, aber trotzdem! Was für gemischte Gefühle ich da hatte! Ich war in dieser Stunde, diesen 60 Minuten, diesen 3600 Sekunden ohne mein Schnuckelchen hin und her gerissen zwischen "FREIIIIHEEIIITTT!!","Oh mein Gott wie es ihr wohl geht?","Ich sollte sie nicht bei Fremden lassen!","Es wird alles klappen!","Sie wird mich sicher nicht wieder erkennen!!" und "Vielleicht sollte ich anrufen?", alles gleichzeitig. Im Endeffekt war natürlich alles super. Das Kind hat geschlafen als ich kam, alle waren entspannt und die Frau Mama unsäglich erleichtert.

Vor lauter Erleichterung hab ich mir dann auch gleich einen Wunsch erfüllt und zwar den nach "Tulpen satt"; Hab mir eine Strauß mit 40 (vierzisch!) Tulpen gekauft. Obwohl die Schleife mich ein wenig an "Minnie Mouse" erinnert, finde ich das Arrangement schon gelungen.


Bis bald, nun gehts raus an die Frühlingssonne!

Sonntag, 4. September 2011

Aus dem Chaos in die Ordnung...

.. so lautete dieses Wochenende das Credo. Am Montag & Dienstag unter tatkräftiger Mithilfe der Schwiegereltern umgezogen, musste jetzt mal ein wenig System hineingebracht werden.  Die Ausgangslage war doch recht herausfordernd:
Tunnelblick: Schachteln über Schachteln
Chaos wohin das Auge blickt
Sogar beim Essen mussten wir in Ermangelung von genügend Platz IN der Wohnung auf den Balkon ausweichen und hatten so auch gleich noch Camping-Feeling inklusive:

Fleissige Helfer bei der wohlverdienten Pause
Das musste möglichst schnell ein Ende haben, denn ich bin einfach keine Freundin des Campings (um nicht zu sagen mit Leib und Seele absolute Anticamperin!!) 
Das Aus- & Aufräum-Wochenende haben wir Samstagsmorgen erstmal mit einem Kaffee (respektive Tee) auf unserem neuen Lieblingsplatz begonnen: Der Bank auf dem Morgensonnenbalkon. (Neuerdings können wir einen Morgen- und einen Abendsonnenbalkon vorweisen *hüstel*. Dies, so musste jedoch heute morgen schon leidlich festgestellt werden, bedingt allerdings das Vorhandensein von Sonne...)

Morgensonnenbalkon
Dann ging es ans Auspacken, Aufbauen, Einräumen, Umräumen, Suchen, Finden, undsoweiter undsofort... Damit Balkonien bei all der Geschäftigkeit gar nicht erst ins Hintertreffen gerät (und da wir sowieso im Bau- & Gartenmarkt rumge(schw)irrt sind) haben wir uns auch gleich den blühenden Herbst mitgebracht und die Blumenkästen neu bepflanzt.
Herbst auf Balkonien.
Nachdem die Küche dann soweit eingeräumt und eingerichtet war, gings auch mal wieder ans "richtige" Kochen. Weil ich ein Netz mit schönen, kleinen Paprika gefunden hatte und dazu ein stattliches Stück Muskatkürbis (jaaaa, die Kürbissaison ist eröffnet, hurrraaa!!) gab es gefüllte Paprika. Die Füllung bestand aus Bulgur, geraspeltem Kürbis und Feta, Zwiebel, Knoblauch und natürich jede Menge Kräuter und Gewürze, sodass es ein wenig feurig schmeckte. Dies aber nur so lang es noch nicht eingefüllt war. Die Süße der Paprika hat das wieder aufgefangen. Dazu gabs eine Tomaten-Chilisauce. Wir waren uns einig, der weltbeste Ehemann und ich, das war ein würdiges erstes "richtiges" Essen in der neuen Wohnung.

Paprika gefüllt mit Bulgur, Muskatkürbis & Fetakäse

Sonntag, 14. August 2011

Der Sommerreise dritter und letzter Teil

Ein bisschen Wehmut schwingt schon mit beim heutigen Post, obwohl erst ab morgen wieder zuhause in den eigenen vier Wänden. Denn ab Dienstag, Damen und Herren, geschätzte Leser und -Innen, sind die sieben Wochen Ferien vorbei und die Rückkehr des Alltags droht.
Aber bevor das Lamentieren zu sehr ausartet, Impressionen der letzten Etappen:

Sehnsüchtige See


Lustige Lokfahrt


Beeindruckende Backsteingotik


Zauberhaftes Celle


Bonbonfarbiges Bamberg


Wankelmütiger Wirt


Das wars! Das nächste Mal melde ich mich wieder aus heimatlichen Gefilden, wahrscheinlich aus einem Gewirr von Umzugskartons und Packchaos, denn Ende des Monats wird die Wohnung gewechselt - Hurra!!